Gebäude & Architektur

Alle Gebäude auf einen Blick

Kaufmannshaus

Das gelb strahlende Kaufmannshaus bildet nicht nur den seitlichen Abschluss der Räucherei, sondern markiert ebenso die Grenze des offenen Hofes. Zugleich ergibt sich hier ein Einblick durch die schmale Passage an der Seite, die das imposante Phoenixkontor1 als neues Entree in den Hof andeutet.

Die Atmosphäre wandelt sich von einem industriell beherrschten Ensemble zu einem idyllischen Flecken, der in direkter Nachbarschaft einen Ruhepol darstellt. Der Durchblick öffnet Einblicke, macht neugierig und lädt dazu ein, sich aufgeschlossen mit der Umgebung auseinander zu setzen. Gleichzeitig bedeutet das Gefühl von Privatheit im öffentlichen Raum eine besondere Attraktivität.

Kontor Phoenixhof 15

Der Baukörper staffelt sich sowohl in westlicher Richtung, als auch in nordöstlicher Richtung nach oben, um einen Schulterschluss mit dem auf der anderen Seite der Zufahrt gelegenen Gebäude in der Schützenstraße 21 zu erzielen und so gleichsam eine Torsituation zu schaffen.

Beide Neubauten staffeln sich an der Straßenfront in den beiden unteren Geschossen öffnend und gewähren so den Blick auf die repräsentative Phoenixhalle sowie das historische Kontorgebäude und das Kaufmannshaus. Bewusst werden in den Lochfassaden des Neubaus auch die hofseitigen Farben des Magazingebäudes aufgenommen, um die Ensemblewirkung zu erhöhen.

Kontorgebäude

Das Kontorgebäude präsentiert sich im historischen Kleid mit schlichten, subtilen Ergänzungen. Zusammen mit dem Kaufmannshaus und der Räucherei entsteht ein abgeschlossenes Ensemble im Quartier.

Es ist der Sprung aus der hektischen Welt der Industrie in die direkt angrenzende Idylle eines entschleunigten Hofes, der zum Verweilen und Unterhalten anregt. Kommunikation wird hier in natürlicher Form vermittelt und gefördert. Als ein Refugium, das mit der Tradition verbunden bleibt, stellt das Kontorgebäude Beziehungen her und hält Verbindungen aufrecht.

Landmark 7

Mit dem Landmark 7 ist jüngst ein markanter Solitär mit hohem Wiedererkennungswert entstanden. Es steht beispielhaft für die Revitalisierung alter Industrieareale und innerstädtischer Nachverdichtung.

Das Landmark 7 staffelt sich zum PHOENIXHOF mit seinen existierenden Gebäuden von sieben auf drei Geschosse hin ab. Aus dem Erdgeschoss tritt man in den vor dem Gebäude angelegten „Campus“ mit Sitz- und Verweilmöglichkeiten. Die Fassade wird von den vor der Primärfassade schwebenden weißen Fassadentafeln dominiert. Diese bestehen aus dreidimensionalen Aluminiumlochblechen und sind in drei unterschiedlichen Abständen zur eigentlichen Glasfassade montiert.

Das moderne Gebäude bietet lichtdurchflutete Räume, die in jeder Ebene an große Dachterrassen oder Balkone anschließen. Von der Straße aus ist das Gebäude nicht vollständig wahrzunehmen, seine Dimension lässt sich nur erahnen. Es liegt damit etwas im Verborgenen und der Blick auf die herausstechende Fassade und Kubatur des Baus von den umliegenden Straßen macht neugierig.

Magazingebäude

Der Magazingebäude ist ein funktionaler Bau und markiert die nordöstliche Begrenzung des Areals. Das Gebäude verleiht dem Gesamtensemble die Qualität eines spannungsreichen Miteinanders zwischen den Formen der Industriearchitektur, die sich durch die Zeiten erstrecken.

Durch die Traverse mit dem Bürogebäude verbunden, und so gleichzeitig die Zufahrt von der Ruhrstraße überbrückend, wird der Bau direkt auf die anderen Teile des Ensembles bezogen.

Die zur Ruhrstraße gelegene Front m bietet gleichzeitig eine Einladung, den Innenhof des Quartiers zu entdecken. Als Gebäude mit einem großzügigen Raster in Betonbauweise bieten die Gewerbeflächen vielfältige Möglichkeiten in de Nutzung.

Magistralgebäude

Der Anbau der eigenständigen Magistralgebäude an die umgestaltete Neue Halle parallel zur Außenfront der Phoenixhalle I integriert Moderne sowie Tradition und schafft eine attraktive Passage, die Beruhigung und Bewegung im Quartier ermöglicht.

Der Baukörper präsentiert sich mit eigenem Charakter. Er bildet als kompromisslos moderner Industriebau, dessen Materialität sich durch vorgefertigte Glas- und Metallbauteile kennzeichnet, einen Kontrapunkt zu dem traditionellen Bau der Phoenixhallen. Die großen Fensterflächen des Erdgeschosses bieten Einblicke nicht nur auf die Ausstellungsflächen, sondern sie reflektieren auch die ebenso stark durchfensterte Front der alten Hallen.

Mittelhalle

Durch die Mittelhalle gelang es, auf Höhe des überdachten Außenhofes der Phoenixhalle II auf der gegenüberliegenden Magistralseite zwei im Abstand von zwei Jahrzehnten entstandene Produktionshallen miteinander zu vereinen.

Zudem erzeugen die unterschiedlichen Architektursprachen der gegenüberliegenden Gebäude eine besondere Spannung, außen besticht die Halle mit seiner Schlichtheit, um dann im Inneren auf einer Höhe von neun Metern mittels Galerien auf verschiedenen Ebenen eine neue Dynamik zu erfahren.

Neue Halle

Die Neue Halle veranschaulicht die Möglichkeiten gelungener Integration zwischen alter und neuer Bausubstanz im Quartiersensemble. Neben der Phoenixhalle I befand sich eine 100 Meter lange Industriehalle. Die Aufgabe, eine Synthese zu erschaffen, die sich in verschiedenen Positionen artikuliert, war der unmittelbare Denkanstoß zur Neugestaltung.

Als korrespondierendes Element zur Architektur der Jahrhundertwende bot sich die formale Funktionsarchitektur der 70er Jahre an. Die Halle weist durch industriell vorgefertigte Bauteile auf ihre Verwendbarkeit für gewerbliche Nutzung hin, gewinnt jedoch durch den vorgezogenen repräsentativen Eingangsturm eine weitere Dimension. Eine moderne Fassade, die mittels Aluminium als Verkleidung sowie öffnender Fensterflächen gekennzeichnet ist, prägt das Gebäude. Gerade auch Spiegelungen des Hofes sowie angrenzender Gebäude in den Fensterflächen schaffen eine organisch aufeinander bezogene Einheit.

Phoenixhalle I

Das historische Quartierszentrum stellt die 1902 erbaute große Halle der einstigen Ottensener Maschinenfabrik dar. Die historisierende Fassade wurde zu repräsentativen Zwecken vorgeblendet, und zitiert die Sprache der „industriellen Kathedralen“ von einst.

Die Neugestaltung fühlte sich konsequent der Erhaltung des Zeitgeistes verpflichtet, ohne dabei auf moderne Elemente zu verzichten. Die Fassade wurde in ihrem dreischiffigen Aufbau mit dem hohen Giebeldach des Mittelschiffes bewahrt und um eine durch große Fenster gekennzeichnete Portalanlage ergänzt. Die Seitenschiffe nehmen in drei Ebenen Laden- und Büroflächen auf, wobei die beiden Obergeschosse über seitliche Galerien vom Aufzug und Treppenhaus erschlossen werden. Im Erdgeschoss ist eine vollständige Offenheit zur Wandelhalle durch Glasfronten gegeben.

Zentrales Verbindungsglied jedoch bleibt die offene Passage im Mittelschiff, die sich als große Halle über alle Etagen erstreckt. Hier treten die Verbindungen zwischen Tradition und Moderne subtil eingesetzt in den Vordergrund. Nicht nur die Kranbrücke, die als Dekorationsdetail belassen wurde, sondern auch der formale Aufbau bestimmen den besonderen Charme des renommierten Baus.

Phoenixhalle II

Die Phoenixhalle II besteht aus zwei Baukörpern — dem Südschiff sowie dem verbundenen Mittel- und Nordschiff zum anderen. Beide Körper wurden in einer der ersten in Stahlskelettbauweise ausgeführten Produktionshallen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts integriert.

Das Südschiff wurde in der Tradition des Hamburger Klinkerbaus ergänzt und mit Verwendung von Glas und Beton der heutigen Zeit angepasst. Die alte Struktur wurde erhalten und teilweise durch Verglasungen, die Blicke auf die ursprünglichen Träger und Pfeiler erlaubt, weiter thematisiert. Andererseits wurden aber auch Elemente aus dem Bestand in die neue Konstruktion integriert, so dass ein vielfältiges Geflecht von Bezügen zwischen alter und neuer Architektur entsteht. Mittel- und Nordschiff der Halle wurden durch die Reduktion auf wesentliche konstruktive Elemente der ursprünglichen Struktur umgestaltet. Das vollständige Skelett der Pfeiler und Träger sowie die Dachkonstruktion wurden erhalten und fungieren als äußere Hülle für einen autonomen Baukörper.

Es findet eine vollständige Durchdringung der alten und neuen Strukturen statt, die jedoch jeweils ihre Autonomie behalten und sich nicht überschneiden. Städtebaulich wurde im Hofensemble so ein Solitär geschaffen, der durch seine Beziehungen und Verweise auf die anderen Gebäude neue Akzente setzt, neue Blicke erlaubt und sich doch in die Gesamtheit integriert.

Phoenixkontor 1

Als kraftvoller Neubau setzt das Phoenixkontor I (PK1) ein architektonisches Ausrufezeichen und trägt maßgeblich zur Quartiersentwicklung bei. Die Immobilie ermöglicht modernste Büroraumkonzepte, vereint wertige Innen- und Außenräume mit Dachterrassen und Balkonen.

Das viergeschossige Büro- und Geschäftsgebäude mit insgesamt ca. 5.850 m² Mietfläche sowie 180 Stellplätzen in gebäudeeigener Tiefgarage komplettiert 2020 den Phoenixhof als charmantes „Arbeitsquartier“. Als neues Entree zum Hof fungiert das PK1 damit nicht nur als repräsentativer Firmensitz, sondern nimmt zugleich eine Scharnierfunktion zwischen Ottensen und Bahrenfeld wahr.

Räucherei

Heute schließt die alte Räucherei als flankierendes Gebäude den Quartiersplatz zu einer Einheit zusammen. Anfang des 20sten Jahrhunderts, als die dort ansässige Fischräucherei Andreas Lill ihre Blütezeit erlebte, zog sich der Komplex über eine Länge von fast 100 Meter hin.

In regelmäßigen Abständen wurde das Gebäude von großen Schornsteinen gegliedert. In den 70er wurde durch Abriss und Umbau die heutige Größe vorgegeben. Dies stellte eine Herausforderung an die Umgestaltung dar. Einerseits sollte die ursprünglich Gliederung in verkleinerter Form sichtbar gemacht werden, andererseits musste ein Gebäude entstehen, das heutigen Ansprüchen genügt und den Hof integriert. Entstanden ist ein bemerkenswerter Solitär, der zur Austausch auffordert.

Speichergebäude

Das Speichergebäude diente ursprünglich als Verwaltung und Modellwerkstatt für die Ottensener Maschinenfabrik. Es steht in einem spannungsreichen Dialog mit der Phoenixhalle I, deren Materialität es durch die Rotklinkerfassade aufnimmt.

Die schlichte Strenge des regelmäßigen Baukörpers wurde in der Neugestaltung sorgfältig erhalten. Vorsichtig wurde ein lichtdurchfluteter Aufbau über das Obergeschoss gesetzt. Glas und Metall werden zu den bestimmenden Prinzipien des Baus. Der verglaste Aufzug führt in seiner Durchsichtigkeit das Prinzip des Glases und des Lichts durch den gesamten Baukörper, und versteht es, die Stockwerke, die sich weiterhin als abgeschlossene Arbeitsbereiche darstellen, zu vereinen.

Werkhalle

Die hinter dem Magistralgebäude versteckt gelegene Werkhalle nimmt sich in ihrer Architektur völlig zurück. In den 70er Jahren zur Produktion mit angeschlossenem Hochlager konzipiert, ist sie ein typisches Beispiel der mit vorgefertigten Bauteilen arbeitenden Funktionsarchitektur.

Durch die Materialgleichheit der neuen Außenverkleidung und das Einbringen als waagegerecht laufende Alu-Welle gelang es bei der Neugestaltung, dass die Halle trotz neun Meter Höhe eher als Verlängerung zum vorgelagerten Magistralgebäude wahrgenommen wird. Auffällig ist noch der vorgesetzte Klinkerkubus mit seiner Kranbrücke. Er verweist auf die frühere angedockte Produktionshalle.

Studio 2

Um dem zunehmendem Bedarf an Produktionen gerecht werden zu können, bedurfte es der Erweiterung an Studio-Kapazitäten für den Mieter Fernsehmacher. Hierbei galt es räumliche Verbindungen zu dem bestehenden TV-Studio herzustellen, um einen hochmodernen TV-Produktionsbetrieb zu ermöglichen.

Eine Industriehalle des Quartiers aus den 70er Jahren erwies sich für die Nutzung als weiteres Fernsehstudio als ideal. Die VIP-Räume, das Zuschauerfoyer und der Bereich Technik wurden dabei wie eine kleine „Stadt in der Stadt“ gestaltet mit Treppen, einer Brücke und allerlei Fassaden.

Fischereihalle

Mariniergebäude

Handwerkerhaus BS34 & 36 mit Kutscherhaus

Klinkerhaus BS38

Arbeiterhaus mit Fischkontor und Entgrätungsraum